Wilhelm-Busch-Abend / Premiere

Von Fips und Hans und Fuchs und Gans
ein Erzähltheater mit Werken von Wilhelm Busch

In einem witzigen und humorvollen Theaterabend stellt der Schauspieler und Pantomime René Schack, die Fabeln von Deutschlands bedeutendsten humoristischen Dichter dar. Es ist ein besonderes Erzähltheater, wie es selten auf der Bühne zu sehen ist. Mit viel Spiellust werden die Fabeln vorgetragen und dargestellt. Es gibt viel zum Nachdenken, zum Schmunzeln und zum herzhaft Lachen, über Hans Huckebein, dem Häschen, oder dem Tanz von Fuchs und Gans. Auch darf natürlich Fipps, der Affe nicht fehlen.

„Ein besonderer Soloabend“ (NWZ) / „Mit seiner treffsicheren und lebensprallen Darbietung brachte Schack die Zuschauer zum Jubeln“ (Allgäuer Zeitung)

mit René Schack, Wiederaufnahmeregie: Dieter Hinrichs

Eintritt: 19 Euro / 10 Euro ermäßigt

General Mutter

Uraufführung

Bernd Schroeder hat seine Erzählung "Mutter & Sohn" (Hanser) für die Bühne bearbeitet. Entstanden ist das theatrale Psychogramm zweier, die nicht mit- und noch viel weniger ohneeinander können. Wer braucht hier wen? Die endlose Liebesgeschichte eines Mannes zu seiner ersten Frau – witzig, manchmal bösartig und trotz allem liebevoll.
Johannes hat zwei Frauen und mit ihnen auch zwei Probleme: Lisa verlässt ihn, und seine Mutter kann er nicht verlassen. Außerdem steht er bei seiner Firma vor dem Aus. Mit fünfzig Jahren sieht Johannes sich beruflich vor die Wahl gestellt: Entweder er akzeptiert die Kündigung, oder er wird an eine Zweigstelle nach Brasilien abgeschoben. Was vielleicht nicht die schlechteste Möglichkeit wäre – zumindest könnte er sich so von der Mutter abnabeln, die wie ein General noch immer sein Leben bestimmt. Als er es fast geschafft hat, greift sie zum letzten Mittel. Es gelingt ihr, ihn noch einmal zu sich zu holen. Zwischen Mutter und Sohn entwickelt sich ein verbaler Zweikampf, ein finales Wortgefecht, in dem alles auf den Tisch kommt.

Regie: Rinus Knobel, Schauspiel: Elfi Hoppe, Dieter Hinrichs

Eintritt: 21 Euro/ ermäßigt 12 Euro

Covergirl

Wie Lynndie England dazu kam, das böse Amerika zu verkörpern
von Barbara Herold, Regie Dieter Hinrichs, Dramaturgie: Frauke Allwardt
Schauspiel: Marie Luise-Gunst, Live-Musik/Klang: Axel Fries, Video: Lander-Valentin Rössler

Im Frühjahr 2004 gingen die Fotos der Folterer aus dem irakischen Militärgefängnis von Abu Ghraib um die Welt. Darauf zu sehen sind irakische Häftlinge, wie sie gedemütigt und gequält werden. Darauf zu sehen sind auch die Täter, amerikanische Soldaten der Militärpolizei, die lachend in die Kamera schauen, als handele es sich um Souvenirfotos. Sinnbildlich für sie alle aber steht vor allem das Gesicht Lynndie Englands. Ihr Foto ging um die Welt und ist Geschichte geworden: Lynndie mit einem Häftling an der Hundeleine. Mit diesem Stück gelingt es der Autorin Barbara Herold in einem Balance-Akt zwischen Rechtfertigung und gnadenloser Anklage Lynndie zwischen Monster und Mensch gleichgewichtig zu betrachten. Ihr gelingt es ebenfalls anhand dieser individuellen Geschichte den Wahnsinn von Krieg, Gewalt und Machtmissbrauch sehr nah an das Publikum heranzuführen und ungewöhnliche Blickwinkel zuzulassen, indem sie dem „Monster“ Lynndie eine Stimme gibt: So erfährt das Publikum nach und nach von einer amerikanischen Kindheit und Jugend in einem Trailerpark in West Virginia, unerfüllten Träumen, einer Miltärzeit mit Einsatz Irak als 21-Jährige, dem Verhältnis mit dem viel älteren „Shithead“ und dem Sohn Carter, gezeugt im Krieg...
Unter der Regie von Dieter Hinrichs und der Dramaturgie von Frauke Allwardt verzahnen sich die Genres Schauspiel (Marie-Luise Gunst), Klang/Musik (Axel Fries) und Interaktive Projektion/Video Kunst (Leander-Valentin Rössler) zu einem außergewöhnlichen Theatererlebnis.

Auf Mäckie Messers Schneide

Eine Hommage an Helene Weigel & Bertolt Brecht
präsentiert vom Helene-Weigel-Haus/Putgarten
mit: Marie-Luise-Gunst und Jens Hasselmann
Die SchauspielerIn und MusikerIn, Marie-Luise Gunst und Jens Hasselmann, präsentieren einen literarisch-musikalischen Abend über Helene Weigel, die große Schauspielerin und Ehefrau des noch berühmteren Bertolt Brecht. Sie zeichnen an diesem literarisch-musikalischen Abend anhand der Briefe, Gedichte und Songs den stürmisch-leidenschaftlichen Weg der Ehe von Helene Weigel und Bertolt Brecht nach - vom ersten Kennenlernen, über die Wirren des Krieges und dem Exil in Dänemark, Schweden, Finnland und schließlich den USA - bis zum Neubeginn in Deutschland und der Arbeit an „ihrem“ Berliner Ensemble. Wer war diese Frau? Wie groß war ihr Einfluss auf Brechts Werk? Wie kam sie mit den vielen Affären und Launen ihres Mannes zurecht? Was liebte Brecht so sehr am Spiel der großen Schauspielerin? Besonders die private Seite dieser zwei außergewöhnlichen Persönlichkeiten steht an diesem Abend im Fokus.
In einer Zeit, wo Flucht und Vertreibung so sehr Thema sind, ist uns die große Odyssee dieser beiden Menschen, die so viel mehr verband als nur die Liebe zum Theater, ganz nah.
Ein Abend auch gegen das Vergessen, denn wie sagte Brecht doch so passend: „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“

Doppelter Whisky, einfaches Glück

Geschichten und Songs aus Schottland und Irland
mit Marie-Luise Gunst, Jens Hasselmann und Dieter Hinrichs, Dramaturgie: Frauke Allwardt
Dieser Abend steht ganz im Zeichen der großen Liebe zur keltischen Musik und zur irischen und schottischen Erzählkunst. Die besonderen Klänge von Gitarre, Akkordeon oder Pipe, die balladenhaften, sehr eigenen Lieder oder der dreistimmige Gesang, wechseln sich mit kleinen - mal melancholischen, mal witzigen - Geschichten ab, die theatral inszeniert sind. Geschichten, die in zwei Länder führen, die nicht nur großartige Naturerlebnisse garantieren, sondern vor allem schrullige, poetische, manchmal auch rauhe und skurrile Begegnungen mit ihren Bewohnern erlauben. So ist dieser Abend kein Konzert oder Theater im klassischem Sinn, sondern vielmehr ein Abend in einem Pub, dem „verlängertem Wohnzimmer“ wie die Iren sagen. Tauchen Sie ein in handgemachte Musik, Geschichten großer und kleiner Literaten und genießen Sie das Beisammensein mit anderen Menschen bei einem guten Glas Whisky oder Guinness, denn: Sie befinden sich an diesem Abend mitten in „unserem Pub“!
• zur Verkostung stehen 3 verschiedene Whiskys (pro Glas 5 €) und Guinness (3 €) zur Auswahl.

„Danke für den schönen Abend. Super Atmosphäre, super Schauspieler/in/Musiker/in, tolle Geschichten und Lieder sowie leckere Getränke...“ I „Eine Reise nach Irland und Schottland an einem Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird! Danke - ihr ward spitze. Slainte“  I „Es hat mich kaum auf dem Stuhl gehalten, hätte gerne getanzt. Feiner Abend!“ I „Ein schöner und inspirirender Abend, ein Kurzurlaub! Toll!” I „Das war ein unvergesslicher, ganz besonderer Abend, den wir nicht vergessen werden. Danke - wir werden noch einmal mit Freunden kommen!“  I „Great! Thanks!“ I „Es gibt Dinge im Leben, die vergisst man nicht - dieser Abend gehört dazu.“

Gefördert von der Oldenburgischen Landschaft aus Mitteln des Landes Niedersachsen

Die Kleine Zoogeschichte

Ein tierisches Vergnügen für alle Menschen ab 4 Jahre

Regie: B. Dethier, René Schack, Schauspiel: René Schack  
Ein Tag im Leben des knurrigen Zoowärters Giuseppe: Er muss Elefanten füttern, den Affen Benno bändigen, Robbe Jenny beschützen, einen entlaufenen Pinguin einfangen, dem eitlen Pfau Pavarotti hinterher fegen, den Käfig des frechen Papageien Gloria putzen, Floh Fridolin hüten und auch noch den Hund des Direktors Gassi führen. Wie soll er da noch zarte Bande zu seiner Herzdame, der schüchternen Esmeralda, knüpfen?
„Mit wenigen Requisiten, aber körperlicher Agilität und charakteristischen Bewegungen von Tieren zeigt er im schnellen Wechselspiel die animalischen und kommunikativen Bedürfnisse von Zoo-Tieren. ...Verfremdetes Spiel, das die Phantasie der Kinder anzuregen vermag, sie zu Reaktionen herausfordert, die der Schauspieler aufnimmt witzig, temperamentvoll und gekonnt geboten.« (Theater der Zeit)    

Vom Meer

Lieder und Geschichten

mit Dieter Hinrichs (Schauspiel, Gitarre, Akkordeon) und Enno Meyer (Klavier, Sounds),
Endregie: Peter Kaempfe, Dramaturgie: Frauke Allwardt
 
Wer kennt das nicht: Mit dem Finger über den Globus oder den Atlas streichen und in die blauen Weiten der Ozeane eintauchen. Das Meer fasziniert die Menschen seit jeher, ist ein Ort voller Träume, Sehnsucht, Freiheit und Aufbruch, verbreitet aber auch Angst und Schrecken angesichts seiner ungeheuren Weite und Naturgewalt. Für unzählige Künstler - ob Schriftsteller, Dichter, Musiker oder Maler - war und ist es Gegenstand größter Inspiration. Der Schauspieler Dieter Hinrichs und der Pianist Enno Meyer werden an diesem Abend einen spannenden, musikalisch-theatralen Mix aus besinnlichen, humorvollen, bekannten und unbekannten Liedern und Texten präsentieren. Tauchen Sie ein, lassen Sie sich treiben, kommen Sie mit an Deck - auch für Landratten!
„Zwischendurch vergisst man, dass man im ausverkauften theater hof/19 sitzt. So nah fühlt sich das Meer an, das gleich hinter der türkisblauen Bühne zu liegen scheint. Mit stürmischen Humor durchkreuzen Schauspieler Dieter Hinrichs und Pianist Enno Meyer 70 Minuten lang die Weiten des Ozeans, erzählen Geschichten und Gedichte.  (...) mit großen Namen wie Goethe, Böll und Morgenstern taucht Hinrichs in die Weltliteratur ein, bevor er mit Rio Reisers „Blinder Passagier“ dem Publikum ins Mark fährt. (...) Die Gäste kehren glücklich „Vom Meer“ zurück.“ (NWZ)