Produktionen & Stationen
2010 "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist in einer Bühnenfassung von Franziska Steiof, Regie: Martin Kreidt, Schauspiel: Heiko Büter, Dieter Hinrichs und Tom Keller
„Die Moritat vom Michael Kohlhaas. Unterhaltsame Kleist-Inszenierung im theater hof/19.
So unterhaltsam wie derzeit im theater hof/19 erlebt man den Michael Kohlhaas wohl selten. Regisseur Martin Kreidt hat Heinrich von Kleists 1810 veröffentlichte Novelle als kurzweilige Moritat auf die Bühne gebracht (...) Die Aufführung bezieht ihren Reiz aus dem Aufeinandertreffen des dramatischen Stoffes (Bühnenfassung Franziska Steiof) und der frech-fröhlichen Lieder, vor allem aber aus den komödiantischen, von großer Spielfreude zeugenden Auftritten von Tom Keller und Dieter Hinrichs. Sie sind als geschniegelte und gestriegelte, pomadierte und gepuderte Moritatensänger mit Akkordeon und Gitarre sowie in zahlreichen weiteren Rollen die eigentlichen Stars des Abends;fliegende Kleiderwechsel (Kostüme: Frauke Allwardt, Rita Buschermöhle) inbegriffen. Wobei es immer wieder verblüfft, mit wie wenigen Mitteln es den theater hof/19-Schauspielern gelingt,sich von einem Charakter in den nächsten zu verwandeln. Einfach hinreißend die Darstellung der züchtigen Kohlhaas-Ehefrau durch Hinrichs, köstlich auch Kellers Darbietung des aufbrausenden Martin Luther...“ (Diabolo, 2.12.2010)
„Die eigentlichen Hauptfiguren sind Tom Keller und Dieter Hinrichs, die ein Dutzend Rollen mit großer Hingabe spielen, sich die Finger wund musizieren, tanzen und singen. Wie pantomimische Marktschreier im Nadelstreifenanzug und mit rot geschmickten Wangen treiben sie die Erzählung voran...“ (NWZ)
Aus unserem Gästebuch: „Spannend, temporeich, skurril, toll Songs, super Spiel - so macht Kleist Spaß und wirkt nach! Glückwunsch, da ist etwas Einzigartiges gelungen!“ (S. Oltmer) „Super Premiere! Selten so viel Spannung erlebt! Musik gut, Spiel gut, alles gut!“ (A. und G. Kühn) „Glückwunsch zu dieser großartigen Aufführung!“ (G. und M. Block) „Wunderbar, wunderbar, wunderbar!!!“ (D. Behrends) weiter lesen...
2010 "Lichtwechsel" Skulpturen, Lesung, Musik, Performance, Ausstellung und Aufführungen mit Stahlfiguren und Texte: Egbert Wellmann, Idee und Realisation: Frauke Allwardt, Egbert Wellmann, Dieter Hinrichs, Musik: Sebastian Venus (Syntheziser), Gerhard Böhm (Perkussion), Schauspiel, Bewegung: Dieter Hinrichs, Lichtdesign: Dieter Hinrichs;
Aus unserem Gästebuch:"Ich fands richtig gut" - Uwe, "Licht + Schatten" ist eine grandiose Vorstellung von Musik der besonderen Art, mystischen Figuren und tiefsinniger Poesie. Allen Künstlern-besonders Egbert W. einen herzlichen Dank für diesen unvergesslichen Abend" J.Jacobsen-Bremer, "Bewegte Kunst-Licht-Musik-Wort! Danke!" U.+W.M., "Es war ganz einfach zauberhaft" Gabriele, "Fragmente der Klarheit...immer anders." Daniel M., "Das war ein Erlebnis." F.+H. Mack weiter lesen...
2008 "Don Quijote", für Menschen ab 6 Jahren, nach dem Roman von Servantes in einer Fassung von Alvaro Solar und theater hof/19, Regie: Alvaro Solar, Schauspiel: Dieter Hinrichs, Bühne/Licht: Solar / Hinrichs, Musik: Hinrichs / Solar, Film/Video: Jo Jacobs, Regieassistenz/Tonaufnahmen: Juan Pablo Alvarado, Kostüme: Rita Buschermöhle, Dramaturgie/PR/Grafik: Frauke Allwardt, Bühnenbau: Oliver Herbolzheimer. weiter lesen...
"Euer neues Stück ist der Brüller. Es strotzt nur so vor tollen Ideen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Die Protagonisten sind zur Höchstform aufgelaufen. Herzlichen Glückwunsch!" (Ingo Kürten)
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2007 "Nathan" von Eva-Katrin Hermann und Sven Kemmler, mit Karin Winkler, Burkhard Forstreuter und Dieter Hinrichs, Regie: Rinus Knobel.
"Nathan feiert im theater hof/19 Premiere. Lessings Stück spielt in der heutigen Zeit. [...] Vollgepackt ist der Einstieg. Zweifel, Widersprüche, Bilder werden aufs sonst karge Bühnenbild projiziert. Davor stehen nur drei Stühle, und selbst die sehen merkwürdig reduziert aus. Aber viel Optik braucht es hier auch nicht, die würde eh nur ablenken. Vom Text und von den Schauspielern. Rinus Knobel inszeniert einen schnellen Nathan. Aber alles ist drin!" (Nordwest Zeitung, 22. September 2007)
"Was haben ein Al-Kaida-Kämpfer, eine Mossad-Agentin und ein CIA-Mann gemeinsam? Sie sind alle Terroristen. Im ICE, dem International Center of Extremism, treffen sie zusammen. Attentäter unter sich auf Motivationsschulung... Im theater hof/19 kann der Zuschauer sich auf einiges gefasst machen: provokante Unterhaltung allemal. Präsentiert wird – bei aller Ernsthaftigkeit des Themas – ein Nathan am Rande des Kabaretts. [...] Das Stück basiert zwar auf der Lessingschen Vorlage, spricht jedoch für sich selbst. Ein moderner Nathan, der einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt! Das Premieren-Publikum bedankte sich für diese gelungene Aufführung mit lang anhaltendem Beifall." (Diabolo, 39/07)
Aus unserem Gästebuch: "Tolles Stück, hervorragende Regie, eindrucksvolle Schauspieler!" (S. Henzel 19.9.07) "Großartig, meinen Glückwunsch zu dieser Nathan-Inszenierung. Das war ein anregender, eindrucksvoller und wunderbarer Abend." (K. Kremsch, 19.9.07) "Endlich mal wieder ein Theaterabend der Extraklasse! Danke für dieses kreative Theater! Wir kommen wieder." (Familie Schmitz, 11.12.07) "Das Stück war super gut und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Die Schauspieler waren überzeugend und haben das Publikum bis zur letzten Sekunde gefesselt. Super! Danke für den tollen Abend." (I. Stein, 14.12.07)
2006 "Mozarts sämtliche Werke – leicht gekürzt" von und mit Sebastian Venus und Dieter Hinrichs, Premiere 30.11.06.
"Aufgeteilt in 8 verschiedene Szenen wird das Unmögliche möglich gemacht, werden Mozarts Werke im Schnelldurchlauf vorgestellt. Venus und Hinrichs schaffen es sogar noch, einen Exkurs zum Thema 'Kommerzielle Verwertung' einzuschieben... Don Giovanni zeigt rappender Weise endlich einmal sein wahres Gesicht... Die Musik kommt nicht zu kurz... ohne Orchester und nur mit einem Klavier..." (NWZ)
Aus unserem Gästebuch: "Kleinkunst auf höchsten Niveau! Großartig! Danke!" (Peter S.) "War ein toller Abend! Herzhaft gelacht und endlich den Don Giovani verstanden!" (ohne Unterschrift) "Dieser Abend war ein Genuss! Weiter so!" (Inka und Michael)
2006 "Medea.Stimmen" theatrale Lesung nach Christa Wolf. Inszenierung: Frauke Allwardt, Sebastian Venus u. Dieter Hinrichs, Regie: Frauke Allwardt, Sebastian Venus, Dramaturgie: Sven Kemmler, Video: Till Botterweck, Musik/Sounds: Sebastian Venus, mit Dieter Hinrichs. Premiere: 2.11.06.
Aus unserem Gästebuch: "Die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen ... viele Parallelen zur heutigen Gesellschaft. Danke für den tollen Abend!"
2006 "Woyzeck" – Theater im Klassenzimmer, Inszenierung/Regie: Frauke Allwardt, Sebastian Venus u. Dieter Hinrichs, mit Dieter Hinrichs. Premiere 22.06.06.
"Tief beeindruckt zeigten sich Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums am Freitag. Zu Besuch im Unterricht beider Deutschkurse der Jahrgangsstufe 12 war der Schauspieler Dieter Hinrichs vom freien 'theater hof / 19' aus Oldenburg. Mit wenigen Requisiten und einfachen Gestaltungsmitteln inszenierte Hinrichs den "Woyzeck", das Drama des deutschen Dichters Georg Büchner (1813–1837). Im Rahmen dieses 'Theaters im Klassenzimmer' verfolgten die Schüler sichtlich gebannt die Darstellung zentraler Dramenfiguren. Im Anschluss daran stand Hinrichs ihnen für Fragen zur Verfügung. Nicht zuletzt die hautnahe und inhaltlich nachvollziehbare Begegnung mit Werk und Schauspieler sorgte im anschließenden Unterricht für reichlich Gesprächsstoff." (Grafschafter Nachrichten, Tageszeitung Bad Bentheim, 26.06.06)
2005 "TOP DOGS" theatrale Lesung für Jugendliche und und Erwachsene, Inszenierung/Regie: Frauke Allwardt, Sebastian Venus u. Dieter Hinrichs, mit Dieter Hinrichs.
"Großartig! Genial! Super! Der Mann ist einfach großartig!" 28.4.05, LK Deutsch, Aurich
"Super Inszenierung! Sehr abwechslungsreich und ein toller Schauspieler!" 28.4.05, LK Sport, Aurich "Hinrichs ist Multitalent. ... Mit übereinandergeschlagenen Beinen gibt er sich als Managerin, ohne komisch zu wirken. ...Stimmen tönen aus Lautsprechern, ein Mund wird riesengroß an die Wand gebeamt. Schließlich greift Dieter Hinrichs zur Gitarre und schlägt ein paar Töne zum Märchen vom Fischer und seiner Frau. So schmeckt die ganze traurige Geschichte über soziale Abstürze und psychologische Abgründe zwar bitter aber nicht allzu schwer verdaulich ... aus traurigem Ernst wird böser Humor." Nordwest-Zeitung, 29.4.05
2005 "Jedermann" Produktion für Erwachsene, in einer eigenen Fassung von Sven Kemmler, Regie: Rinus Knobel, mit Karin Winkler, Burkhard Forstreuter und Dieter Hinrichs.
"Kabarettist Sven Kemmler schrieb die gelungene Vorlage. Die kluge Regie von Rinus Knobel rundet das Drama ab. ... Fest steht, dass die moderne Version des klassischen Stoffes im theater hof/19 ein echter Knaller ist. Sven Kemmler lieferte den Text in Versform. Der ist hochaktuell, politisch oft ironisch. ... Anspielungen auf die Vorlage von Hugo von Hofmannsthal gibt es zuhauf. Auch diese Geschichte handelt vom Sterben des reichen Mannes. Aber der lebt im Hier und Jetzt. Burkhard Forstreuter gibt einen brillanten Jedermann ab, der flucht brüllt und fleht. Um ihn herum schlüpfen Karin Winkler – ehemals Bremer Shakespeare Company – und Dieter Hinrichs vom theater hof/19 immer wieder in neue Rollen. Winkler ist verführerische Geliebte, frustrierte Ehefrau, strenge Mutter. Sie personifiziert Ehrgeiz, Versagen und Angst. Und Sie ist gut. Ebenso wie Dieter Hinrichs, der schon bei 'Top Dogs' seine Wandelbarkeit unter Beweis stellte. ...Was für eine Woche. Wir haben eine neue Regierung und ein neues Theaterstück. Und zwar ein hervorragendes."
Nordwest-Zeitung 26.11.2005
2004 "Opas Engel" Produktion für Kinder ab & Jahren und Erwachsene, nach einem Buch von Jutta Bauer, Inszenierung/Regie: Dieter Hinrichs, mit Eva-Christina Langer, Gerda Raudonikis, Alexander Hauer.
"...Nach einem Buch von Jutta Bauer ist eine anrührende, nachdenklich stimmende und dennoch sehr heitere Aufführung entstanden, ... - das Publikum war begeistert. ... 'Mir konnte keiner was, ich fürchtete mich vor nichts', sinniert der Alte und schon wird die Vergangenheit lebendig. Immer dabei: sein Engel (herrlich komisch: Gerda Raudonikis), .... Sehr zufrieden ist am Ende auch Jutta Bauer. 'Es ist toll, was in so kurzer Zeit mit so wenigen Mitteln entstanden ist', sagt die Autorin über die mit sparsamen Worten und wenig Requisiten, dafür mit viel Tempo und Lichteffekten realisierten Aufführung." (Nordwest-Zeitung 25.09.04)
" ...'Opas Engel', die Figur der gleichnamigen Inszenierung ...ist eine knuffige Matrone mit Stummelflügeln und breiten Hüften, die so manchen Schlag und Schubs kassiert. ... mit wenigen Mitteln zu eigenen ästhetischen Lösungen kommen... . Dass das die Stärke des freien Kinder- und Jugendtheaters ist, zeigte 'Opas Engel'. Hinrichs arbeitet bewusst minimalistisch. ... Es ist diese Kargheit der Mittel, die universelle Sprache klar choreographierter Bewegungen, die den jungen Zuschauern eine ganze Welt öffnet, die sie selbst ausmalen dürfen." (taz 25.04.09)
2004 "buy out" Produktion für Jugendliche und Erwachsene, Inszenierung/Regie: Dieter Hinrichs, mit Suna Baldinger und Dieter Hinrichs
"...ein Stück, das geschickt die Waage hält zwischen nachdenklichen Tönen und temporeichem, unterhaltsamen Theater, in dem Tanz, Musik und Pantomime ein tragendes Element bilden. ...Nikolai, in Mimik und Körpersprache wunderbar dargestellt von Dieter Hinrichs ... . ...Regie (Dieter Hinrichs) und Dramaturgie (Frauke Allwardt) unterstreichen eindrucksvoll, zuweilen fast plakativ, die physische Konstitution und Entwicklung der Figuren. ... "Buy out" liefert einen erfreulichen Beitrag zum Theaterangebot der Stadt." (Nordwest-Zeitung)
"...Gut und feinfühlig dargestellt. Marlene wird von Suna Baldinger gespielt. Im beigen Quelle-Kostüm verkörpert sie glaubhaft brüchige Selbstzufriedenheit. ... dass Dieter Hinrichs Nikolai spielt. Das tut er mit einem gigantischen Facettenreichtum in der Darstellung seiner Gefühle, einem grandiosen Mienenspiel und kompromisslosen körperlichen Einsatz. Ein wahres Feuerwerk der Spielleidenschaft... . Der Theaterhof 19 ist eine Location, die durch erstaunlich junges Publikum besticht. Umso mehr hat sich das Theater Applaus verdient, sensible politische Themen aufzugreifen und auf die Bühne zu bringen." (Diabolo)
2003 "Arthurs Tanz" Produktion für Erwachsene, Regie: Rinus Knobel, mit Dieter Hinrichs
"...Männerbilder, ...sind der Inhalt des Stücks ... . Und Dieter Hinrichs verkörpert sie alle. Authentisch bis ins Detail, als suche er sich ein Stück weit selber. Vom Beamten, Soldaten und Dichter bis zum frustrierten Jungunternehmer. ...Besonders herrlich Hinrichs' minutiöse Darstellung als personifizierte Kaffeemaschine..." (Diabolo)
"...Dieses Zitaten-Patchwork verdichtet sich zum multiperspektivischen Blick auf das Phänomen Männlichkeit. Schlüssige Regieeinfälle, die Musik von Sebastian Venus und das variable Spiel von Dieter Hinrichs bewahren die Einzelteile vor dem Auseinanderdriften." (Nordwest-Zeitung)
2001 "Don Quijote" Produktion für Erwachsene, Regie: Rotraut de Neve, mit Suna Baldinger, Dieter Hinrichs und der Gruppe Tri au lait
"Großartige Komik... Ideenreichtum... und mutige Auseinandersetzung... das theater hof/19 kann seiner Zukunft ohne Furcht entgegen sehen" (Ol-Sonntagszeitung) und
"Applaus und Bravo.. man geht und wünscht sich mehr begeisterte und mutige Don Quijoterie im Theater und im allgemeinen" (Ol-Aktuell).
2001 Ausbau und Umzug in die neue, eigene Spielstätte mit der Umbenennung in "theater hof/19"
2000 "Shakespears sämtliche Werke – leicht gekürzt", für Erwachsene, Regie: Rotraut de Neve, mit Monika Maria Ernst und Dieter Hinrichs,
"...Das alles mit unverkennbarer Spielfreude ...Rotraut de Neves Inszenierung (bereits die fünfte für das widu-theater) läßt in ihrer Konzentration auf das Wesentliche die hierfür notwendigen Freiräume... Dass der Abend so überaus kurzweilig verläuft, liegt zweifelos am abwechslungsreichen und ansteckend munteren Spiel der Darsteller. ... Keine Frage: Ein überaus unterhaltsamer Theaterabend." Diabolo 11/00.
"... – voila, ein prickelnd, vergnüglicher Theaterabend..." taz, 15.10.00
1999 "Rumpelstilzchen", Theater für Kinder, Regie: Andreas Goehrt mit zuerst Tania Klinger, dann Suna Baldinger und Dieter Hinrichs
"Packendes Theater mit geringen Mitteln" Nordwest-Zeitung, 08.12.99
1999 "Angst im Kopf", Jugendproduktion, Regie: Rotraut de Neve; mit Katja Geist und Dieter Hinrichs
"Dem widu-theater ist in Oldenburg mit der Inszenierung "Angst im Kopf" ein bewegendes Jugendtheaterstück gelungen" taz, 13.10.99
1998/99 "Urfaust", Erwachsene, Regie: Rotraut de Neve; mit Katja Geist und Dieter Hinrichs
"Überzeugend und von überwältigender Mädchenhaftigkeit bot Katja Geist im Gespräch und im Tanz mit dem geliebten Mann dar. Und im Kerker graut es ihr sehr glaubhaft vor ihrem Heinrich." NWZ, 30.1.99
"Rotraut de Neve hat den wuchtigen Text für das widu-theater gegen den Strich gebürstet und läßt ihn hart auf sehr lustbetonte Spielweisen prallen. ...Die mimische Wendigkeit Dieter Hinrichs – deutlich an der Pantomime geschult – läßt hier Witz auf die Bühne rieseln. Katja Geist und Dieter Hinrichs verwandeln sich bruchlos: kokettes Gretchen und Heinrich zu züngelnden Mephisto, Heinrich zu Marthe und wieder zu roter Teufelsfratze." taz bremen, 1.2.99
"Als Gretchen, Mephisto, Marthe und natürlich Faust bevölkern die beiden Bühne, wechseln ständig die Rollen und fordern die Phantasie der Zuschauer. Dem großen Goethe werden die beiden mehr als gerecht. Großartige schauspielerische Leistung! ... Der Urfaust der Rotraut de Neve ist eine radikale Konzentration auf das Wesentliche: karges Bühnenbild, kaum Requisiten, nur zwei Schauspieler, der ewige Kampf zwischen Mann und Frau, der Krieg des Guten mit dem Bösen" Sonntagsblatt, 31.1.99
"Inszeniert hat Rotraut de Neve, ... .Und wie sie inszeniert hat! Da sitzt jede Miene, jedes Stöhnen, jeder Seufzer. ... Dieter Hinrichs (Faust/Mephisto) blüht auf in seiner Wunschrolle, ... . Ist gebrochen, aufgedreht, durchgedreht und verzweifelt; zuweilen alles auf einmal, aber immer glaubhaft. Ebenso brilliert Katja Geist (Gretchen/Mephisto): Eine fantastische Schauspielerin, die den lustvollen und tragischen gespaltenen Charakter mehr als nur spielt. Sie füllt ihn aus, lebt ihn und läßt mitfühlen." Capito, Feb. 1999 "Die Verwandlungsfähigkeit der beiden Darsteller ... grenzt schon an Einmaligkeit ..." Neue Osnabrücker Zeitung, 1.11.99
1999 und 2000 spielt das widu-theater in der Theater Fabrik Rosenstraße, einem Fabrikgebäude, das vom Staatstheater Oldenburg als Übergangsspielstätte umgebaut wurde. Die Fabrik Rosenstraße betreibt das widu-theater zusammen mit dem Theater Wrede. Beide Jahre werden als Modellprojekt vom Land Niedersachsen gefördert.
1997: "Kabylon", Erwachsenenproduktion Tanz/Theater, Regie: Rotraut de Neve; Choreographie: Heidrun Vielhauer , mit Heidrun Vielhauer, Katja Geist, Susan Keiper, Heiko Büter und Dieter Hinrichs.
"...Dieter Hinrichs stürzt sich in ein wahrlich atemberaubendes Solo über die elementare Erzeugung von Kaffee in der Maschine. Die verbalen Beschreibungen des sich bedrohlich steigernden Vorgangs vom ersten Anlauf zur brühend heißen Vollendung treibt er mit drastischen Gesten zum Höhepunkt: So muss wohl der liebe Gott die Welt im Kabarettduktus erschaffen haben, mag der Zuschauer denken, erschüttert von Bewunderung und Gelächter" Ballett Journal – Das Tanzarchiv 1/98
1997: "Atlantis", Theater für Jugendliche und Erw., Regie: Rotraut de Neve von Ishel Eichler u. Ensemble, mit Susan Keiper und Dieter Hinrichs
Nordwest-Zeitung: "...Ganz traumhafte Botschaft über den Sinn des Lebens. (...) Das Publikum lobte die Inszenierung mit lang anhaltendem Beifall."
1996: "Nils Hippomus", Theater für Kinder, von Ishel Eichler und Dieter Hinrichs, mit Dieter Hinrichs
Diabolo, Stadtzeitung Oldenburg: "Unter dem Pelz des Nilpferdes verbirgt sich Dieter Hinrichs, der in dieser genauso lehrreichen wie amüsanten Theaterproduktion nicht nur als Soloakteur fungiert, ... . Das Aussterben von Tierarten ist ein ernstes Thema, daß Dieter Hinrichs mit Hilfe von F. de Martin mit gewohnt sicherem Gespür für Situationskomik und viel Musik angegangen sind"
1995: "Zeitgeister", Theater für Jugendliche, Regie: Stephanie Grau von Ishel Eichler mit Katja Geist, Susan Keiper, Axel Pätz, Hannes Claus und Dieter Hinrichs
Nordwest-Zeitung: "Mit viel Witz und Spannung durch die Geschichte...Großer Erfolg bei der Premiere...Immer wieder reagiert das Publikum mit freudiger Begeisterung auf die bewegenden Ereignisse, die von den Schauspielern auf vortreffliche Weise dargeboten werden..."
1994: "Wem gehört das Niemandsland", Theater für Kinder, Regie: Andreas Goehrt ein Stück von Andreas Goehrt und Dieter Hinrichs, mit Dieter Hinrichs
Zeitung freier Theater, Landesverband freier Theater in Niedersachsen e.V.: "Zusammen mit der Musik...entsteht ein eigenartiger Zauber, der das ganze Stück anhält. Man ist vom ersten Moment an irgendwie losgelöst von Zeit und Raum, vielleicht in einem Niemandsland. ... Entstanden ist ein Stück, das in seiner Poesie Kinder und Erwachsene gleichermaßen anrührt und den Blick für die Schönheit des 'Anderen' öffnet."
1993: Up platt – "Happy Birthday, Herr Kowalek", Regie: B. Gutmacher, Übersetzung: Oswald Andrae, ein Stück vom Ensemble/Gutmacher, mit Markus Rohde, Rolf Weinert und Dieter Hinrichs
Nordwest-Zeitung: "...beid Rollen (un ok de annern) furios speelt vun Dieter Hinrichs...mit sien Speelkunst und Oswald Andrae mit sien Plattdütsch Spraak...dormit hebbt se för dat moderne, plattdütsch Theoter een nee Kapitel upslaan"
1992: "Jede Menge Müll", Theater für Kinder, Regie: Benito Gutmacher , ein Stück vom Ensemble/Gutmacher, mit Markus Rohde, Rolf Weinert und Dieter Hinrichs
Kreiszeitung Wesermarsch: "...ein ständiger Wechsel zwischen ruhigen und lebhaften Szenen, ernsten und witzigen Passagen. Niemals ist der erhobene Zeigefinger zu spüren. Akteur Hinrichs ist ein Meister der Pantomime, der ausdrucksvollen Gestik und Mimik...".
1990: "Happy Birthday, Herr Kowalek", Abendproduktion, Regie: Benito Gutmacher ein Stück vom Ensemble/Gutmacher, mit Markus Rohde, Rolf Weinert und Dieter Hinrichs
Frankfurter Rundschau: "...gelungen...bravourös!"
Frankfurter Neue Presse: "Originell, mit Witz und komödiantischem Riecher ist das inszeniert: Ein unterhaltsames Capriccio."
1988: "brummi – fast schon ein Musical für Kinder" von und mit Markus Rohde und Dieter Hinrichs
Nordwest-Zeitung: "Rund eine Stunde sprühen Hinrichs und Rohde fast nur so über vor Spielfreude und Spontaneität. Professionalität gepaart mit Ideenreichtum und viel Sinn für das, was (vermutlich) in den Köpfen der Kinder vorgeht...".
1987: Galaprogramme, Strassentheatralische Aktionen, Walking Acts, etc./ Dieter Hinrichs
Weser Kurier: "Dieter Hinrichs moderierte das Programm mit köstlichem Witz, geistreich verbindend, Überraschung als Stilmittel nutzend...".
1987: "Zwischendurch", Pantomime für Schulen mit Dieter Hinrichs
Von 1986 bis 1998 spielt das widu-theater einerseits auf Tourneen und andererseits in Oldenburg in der Kulturetage, die Dieter Hinrichs von 1981 an maßgeblich mit aufgebaut hat.
1986: "wartezeit", Abendprogramm mit Collage "Hunger" von und mit Dieter Hinrichs, Musik: Markus Rohde und Rolf Weinert
Westfälische Nachrichten: "Für 200 Zuschauer zweieinhalb Stunden Faszination und Impression zum Thema Mensch."
Saarbrücker Nachrichten: "In der ersten Hälfte des Programms peitscht Dieter Hinrichs, der Mime, die Lachmuskeln des Publikums mit einer Folge von Einzelnummern bis zur Erschöpfung."
1985: "Igel und Spiegel", Theater für Kinder von und mit Markus Rohde und Dieter Hinrichs
Nordwest-Zeitung: "Dieter Hinrichs und sein Partner Markus Rohde verstehen es mit minimalen Mitteln Maximale Effekte zu produzieren."
1984: "trina", Straßentheater für Kinder und Erwachsene von und mit Dieter Hinrichs
1984: "fritz", Pantomime für Kinder von und mit Dieter Hinrichs
Cuxhavener Nachrichten: "Ein Künstler mit großer Ausstrahlung...seine enorme Wandlungsfähigkeit, sein Tempo und seine beeindruckende Ausdruckskraft scheinen ihm während der Vorstellung kaum Zeit zum Atmen zu lassen."
Von 1981 bis 1984 bildet Dieter Hinrichs zusammen mit Gerhard "Tommi" Thomsen und Michael Hellbusch die Pantomimengruppe "drei von uns".